www.introspektiva.de - Die Wirklichkeit psychischer Krankheiten - Subjektivität als Maßgabe und Menschenrecht - ein Buchprojekt vom KLuW e.V.

6. Wie ich mit Stimmenhörern arbeite (R.H.)


Das Ziel der gemeinsamen Arbeit ist, mit den „Stimmen“, den Wesen in Kontakt zu treten und ihnen Fragen zu stellen und mit den Antworten zu arbeiten und auch von ihnen zu hören, ob die betroffene Person das Stimmenhören als Fähigkeit leben soll oder ob die Wesen für immer gehen werden. Manchmal bedarf es dazu einiger Arbeitssitzungen.

Bisher gab es zwei Personen, deren „Stimmen“ massiv Druck ausgeübt haben. Ich durfte mit ihnen arbeiten, weil sie offen darüber gesprochen haben. Wie es dazu kam und wie ich bei Herrn M. vorgegangen bin, werde ich nun berichten.

Anlässlich einer Regionalkonferenz am 30. August 2014, die vom Dachverband Geistiges Heilen veranstaltet wurde, hatte ich Gelegenheit über die Seelenbefreiung zu sprechen. Primär ging es darum von meinen Erfahrungen mit Wesen zu berichten, die sich dauerhaft mit unserem Energiesystem verbinden können –allgemein wird hier von Besetzungen gesprochen –, was einige tun, und wie ich meine Hellhörigkeit zur Befreiung anwende. Frau P. kam anschließend zu mir und berichtete, dass sie einige Stimmenhörer kenne, die große Probleme damit haben. Es entstand im Januar 2015 der erste Kontakt zu Herrn M., der seit vielen Jahren von ihrem Mann betreut wurde. Zunächst baten mich Herr und Frau P. um ein Gespräch, um mehr über mich und meine Arbeit zu erfahren. Während des Gespräches sagten mir die Energiewesen bereits, dass sie gehen werden, wenn Herr M. mit mir arbeiten würde. Wir verabredeten, dass Herr P. mit Herrn M. sprechen würde, ob er diesen letzten Versuch wie er meinte, gehen möchte und dann von seiner gesetzlichen Betreuerin die Kostenfreigabe zu erhalten.

Vierzehn Tage später kamen Herr M., gelernter Maschinenschlosser, seine Ex-Frau, seine Cousine und Herr P. zu mir. Ich stellte Herrn M. einige Fragen, deren Antworten ich hier gekürzt wiedergebe. Herr M. bekam verschiedene Medikamente und hörte trotzdem seit zwei Jahren „Stimmen“. Ihm wurde immer wieder gesagt, dass es an der Zeit sei, sich umzubringen. Er hatte beim Tod seiner Großmutter bereits Kontakt mit Engeln, was für ihn selbstverständlich war. Ich erzählte den Vieren etwas zu mir, meinen spirituellen Fähigkeiten und meiner Arbeitsweise, um Vertrauen und eine gute Beziehung aufzubauen.

Dann begann die Energiearbeit. Zur Beruhigung legte ich eine Hand auf sein Herz, die andere auf seinen Bauch und ließ die heilende reine Energie (Rei Ki) in seinen Körper hineinströmen. Da Herr M. visualisieren konnte, ließ ich ihn die Farbe Lila durch seinen Körper führen (Wirkung ist unter 4. beschrieben). Ich nutze gerne die Kraft von Heilsteinen, die uns bei allen unseren Vorhaben unterstützen. In diesem Fall war es ein klarer Rutilquarz. Ich bat mit Zustimmung von Herrn M. die Ex-Frau und die Cousine mitzuhelfen, weil sie bereits selbst Erfahrungen mit Energiearbeit gemacht hatten und Herr M. ihnen sehr vertraute. Das oberste Prinzip meiner Arbeit ist, dass es den Menschen mit dem was wir tun gut gehen soll. Deshalb bat ich Herrn M. mir zu sagen, wenn etwas unangenehm für ihn sei.

Ich schloss die Augen und nahm Kontakt zu den Energiewesen auf. Dies geschieht bei mir sofort.

Sie sagten mir, dass sie Druck auf Herrn M. ausüben, weil er sie in einem früheren Leben verletzt hatte. Daher beschlossen sie, dass er dies büßen sollte.

Ich zeigte Verständnis für ihr Verhalten, klärte sie über die Probleme auf, die Herrn M. dadurch entstanden sind und darüber, dass sie im Licht andere Lösungen erkennen können, wenn es noch Handlungsbedarf geben würde und sagte, dass Herr M. nun im 21. Jahrhundert lebt. Zwischen ihnen und mir entwickelte sich ein Gespräch mit dem Ergebnis, dass sie sich bereit erklärten, Herrn M. in Zukunft in Ruhe zu lassen. Das Gespräch führte ich laut, so dass die Anwesenden hören konnten, was ich fragte und sagte.

Ich machte mit ihnen und Herrn M. ein Vergebungsritual, bat die Wesen ins Licht zu gehen oder sich von ihren Angehörigen holen zu lassen. Herr M. und ich segneten sie und wünschten ihnen für ihre Zukunft alles Gute. Abschließend gab ich ihnen Rei Ki und sagte ihnen, dass sie im Jenseits um Hilfe bitten können und diese auch annehmen dürfen.

Es ging Herrn M. im Anschluss unserer Arbeit gut. Zwei Wochen später kam er noch einmal zu mir. Die Wesen hatten sich nicht mehr gemeldet. Wir machten noch einige andere Energiearbeit, die aber mit dem Stimmenhören an sich nichts zu tun hatte.

Frau P. berichtete mir noch Ende 2017, dass Herr M. nach wie vor keine „Stimmen“ mehr hört.
(Regine Haase)