www.introspektiva.de - Die Wirklichkeit psychischer Krankheiten - Subjektivität als Maßgabe und Menschenrecht - ein Buchprojekt vom KLuW e.V.

Was ist die Seele? (T.J.)


Im Umfeld von psychischen Krankheiten wird oft auch von seelischen Krankheiten geredet. Man sagt dann, nicht der Körper ist krank, sondern die Seele. Aber was ist denn die Seele überhaupt? Zunächst ist es recht unterschiedlich, was man mit Seele meinen kann. Teilweise wird das Wort Seele nur für die Gefühlswelt verwendet, oder es wird sogar von einer Psyche geredet, in der es gar keine Seele gibt, insbesondere keine unsterbliche Seele. Oder es wird im religiösem Zusammenhang davon ausgegangen, dass nur der Mensch eine Seele hat, Tiere aber nicht.

Wahrnehmungen, Bewusstsein, Verstand, Gefühle, Intentionen, Motorik sind insgesamt die Komplettsteuerung des Menschen, die eine funktionale Einheit bildet. Ich halte es für sinnvoll, dieses Komplettpaket hier als Seele zu bezeichnen. Ich meine also in diesem Text mit Seele das Komplettpaket seelische Existenz. Wenn man von Ahnengeistern oder von einer Seelenexistenz im Himmel spricht, macht das wohl nur Sinn, dass dort das Komplettpaket weiterexistiert, was soll ein Geist im Jenseits ohne Wahrnehmungen, Motorik oder Verstand für einen Sinn machen?

So oder so, das Menschenbild, das man hat, hat Folgen, und die Vorstellung über das, was Seele sein kann, ist hier ein zentrales Element. Historisch gesehen meinte man seit Jahrtausenden, dass die Seele zu einer anderen Kategorie wie die materielle Wirklichkeit gehört. In einer Geisteswelt angesiedelt, jenseits des Sterblichen, hielt man sie meistens für unsterblich. Ob bei den Naturreligionen die Seelen der Ahnen neben der materiellen Welt präsent sind, oder sich zusätzlich Götter dazugesellen, oder Menschenseelen zu Buddha-Gottheiten weiterentwickeln, immer waren die Menschen davon überzeugt, dass die Seelen zu einer Geisteswelt gehören, die parallel zur vergänglichen materiellen Welt existiert. Und das wohl seit mindestens 30.000 Jahren, und wohl auch ziemlich ausnahmslos.

Die moderne Wissenschaft hat festgestellt, dass im Gehirn und dem peripheren Nervensystem tatsächlich eine eigene Art Wirklichkeit abläuft. Die extrem komplexen Muster der Nervenzellenaktivität scheinen die seelischen Vorgänge auszumachen, zumindest sind sie entscheidend daran beteiligt. Von daher war die historische Idee, dass die Seele etwas anderes ist als Material, intuitiv richtig. Man kann das mit Computern vergleichen: Die Hardware ist was vollkommen anderes als die Software. Die gleiche Software läuft auf den unterschiedlichsten Hardwarekomponenten, und die Software bestimmt was wir mit unsere Computern machen können. Die Programme sind eigene Welten, es reicht, die Hardware als irgendeine Kiste zu verstehen, von der man nur den Einschaltknopf kennen muss. Und schon befindet man sich in den jeweiligen Welten, die von der jeweiligen benutzten Software produziert werden.

Die Neurowissenschaften haben hier einiges an Verwirrung verursacht. Sie haben sich ganz darauf konzentriert, die alten Geisteswelten abzuschaffen, und durch die Idee der Nervenprozesse als Substanz der Seele auszutauschen. Dabei haben sie öfter und systematisch die Seele ganz abgeschafft, indem sie das laufende Nervensystem ausschließlich von außen betrachtet haben. Die Innensicht des Menschen, das, was immer mit Seele gemeint wurde, haben sie in ihren neurologischen Untersuchungen bis heute nicht identifizieren können, und deshalb oft einfach zur Nebensache erklärt oder sogar völlig ignoriert. Gleichzeitig haben sie auch psychisch Kranke vollständig entrechtet oder sogar systematisch getötet. Ausschließlich von außen betrachtet erschienen ihnen die kranken Menschen nur nutzlos, unbrauchbar und in ihrer Existenz sinnlos.

Dass dort eine Innenwelt existiert, die absolut maßgeblich ist für das Sein als Mensch, ist da irgendwie verschüttet worden. Die Innenwelt, sprich die Seele, besitzt eine Eigenqualität, die auch im Krankheitsfall ihren Sinn nicht verliert. Die Lage scheint sich Gott sei Dank zu bessern. Das subjektive Empfinden und die selbsterlebte Existenz als maßgeblicher Teil des Menschseins wird von Psychiatern und deren Mitarbeitern immer öfter in den Vordergrund gestellt, wo es auch hingehört.

Die komplette Abschaffung der Geisteswelten und die Ersetzung durch den Inhalt der Nervennetzwerke erscheint mir allerdings selbst als verfrüht. Möglicherweise geht die Seele über die Existenz als Gehirnprozess hinaus, und findet zusätzlich auch in einer eigenen Geisteswelt statt, so ähnlich wie man es früher für die gesamte Seele gedacht hat. Nach meinen Erfahrungen muss die Seele sowohl viel mit dem Inhalt des Nervennetzwerkes zu tun haben, als auch irgendwie in die Tiefen des Kosmos und des Mikrokosmos verwickelt sein, wo eine Art Geisteswelt zu existieren scheint, die unabhängig vom Menschen existiert. Kontakt zu und Teilhabe an echten Geisteswelten scheint mir ein wesentlicher Teil meines Seelenlebens zu sein.

Was die großen und kleinen Religionen dieser Welt angeht, so frage ich mich ernsthaft, wofür man die braucht. Mir erscheint das alles als höchst spekulativ, manipulativ und vor allem veraltet. Die Unsterblichkeit jedenfalls, die da meistens als Gegenleistung für die Mitgliedschaft versprochen wird, finde ich gar nicht attraktiv. Unsterblichkeit im engeren Sinne brauche ich wohl nicht, im Gegenteil, dazu hätte ich überhaupt keine Lust. So langsam reicht es mir schon nach 54 Jahren in meiner Existenz. Erfahrungsgemäß gehört die Welt den Lebenden, und das macht auch Sinn. Aber eine Auflösung im Meer des Geistes nach dem Tod ist mir wichtig, mit der Auslöschung meiner kompletten seelischen Existenz mit dem Tod kann ich mich nicht anfreunden, dafür fühle ich mich zu sehr verbunden mit der Welt und der Geisteswelt, die anscheinend noch dahintersteckt.

Von den mir bekannten Naturgesetzen her und was meine Lebenserfahrung betrifft, steht die Existenz einer Geisteswelt keineswegs im Widerspruch zu gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen. So bleibe ich bei meiner Haltung, dass wir was mit dem Kosmos auch auf geistiger Ebene zu tun haben, und dass das Miteinander unter Menschen mehr ist als biologisch bedingte Zusammenarbeit bzw. deren Fehlen.

So kann ich eine Leichtigkeit finden, die die Enge meiner Lebenswelt, die Verlorenheit in dem riesigen Chaos der Zivilisation und die Risiken meines kurzen Lebens ein gutes Stück entschärft. Wenn ich die substanzielle Verbundenheit mit dem Kosmos erlebe, kann ich in Ruhe meine Arbeit machen und meinen Beitrag leisten, selbst wenn die Früchte meiner Arbeit ungewiss sind und mir persönlich noch keine Vorteile bringen. Notfalls kann ich mein Leben riskieren und in Armut leben, wenn ich weiß, wofür ich das mache.

Meine Existenz wird zu einem Teil der Welt, vergrößert sich, verbindet sich. Ich werde zu einem Faktum in Beziehung, meine Grenzen werden durchlässig, mein Erleben konzentriert sich auf die Wirklichkeit. Meine biologischen Bedürfnisse werden relativiert, ich muss nicht verbissen um meine Selbstbehauptung kämpfen, wenn mein Leben als Teil des Kosmos ausgeweitet ist. Mein Konsum ufert nicht aus. Wenn meine Bedürfnisse einigermaßen erfüllt sind, aber noch Geld übrigbleibt, bin ich nicht auf der Suche nach neuen Sachen, die ich noch kaufen könnte. Da mach ich dann lieber was für die Welt.

Wenn ich mich als Teil des Kosmos erlebe, ist der Kosmos mehr als nur Spielplatz, den ich beliebig verwenden kann. Ehrfurcht vor dem Kosmos entsteht, freie Natur wird zum Wert von hohem Stellenwert, weil der Kosmos dort präsent ist und fantastisch schön ist. Ein Urwald fasziniert mich mehr als jeder Park. In die Natur zu gehen, und sie mitzuerleben wird mir wichtiger, als sie zu nutzen, zu bebauen und auszubeuten. Ich bin fasziniert von der Biologie, der Physik und der Astronomie, weil sie mir zeigen, welch ungeheures Kunstwerk dieser Kosmos ist. Mich interessieren auch die mathematischen Einzelheiten, völlig unabhängig davon, diese in Technik umzusetzen und sie einzusetzen, um die Erde intensiver nutzen zu können. Natürlich müssen wir die Natur auch nutzen, aber besser vernünftig, und auch besser nicht in zu großer Zahl.

Die Ehrfurcht vor dem Menschsein ist mir etwas spezieller. Einerseits erscheint mir der Mensch als extrem gefährlicher Affe, der die Tendenz hat, alles zugrunde zu nutzen. Er erfindet ständig neue Lösungen, um neue Ressourcen zu erschließen, vermehrt sich aber weiter und steht immer wieder vor dem Problem, noch intensivere Lösungen finden zu müssen. Sobald es da mal hakt, geht er sofort auf einander los, und versucht seine Nachbarn auszurauben oder zu vernichten, um sich deren Ressourcen anzueignen. Dennoch hat er das Potential, die Welt und sich selbst zu verstehen, und es fasziniert mich, welche Qualität die Evolution mit uns erreicht hat.

Eine im Kosmos existierende eigene Geisteswelt schafft zusätzliche Dimensionen, die Wirkung haben. Diese schafft auch mehr Motivation gut zu sein und Rücksicht zu nehmen auf den Rest der Welt. Auch Intelligenz erhält mehr Potential durch einen kosmischen Geist, immerhin stände dort reichlich Intelligenz zur Verfügung, was man sich gar nicht mehr vorstellen kann. Auch der Sinn der eigenen Innenwelt bekommt eine neue Dimension, wenn sie am geistigen Kosmos beteiligt ist.

So oder so hat Seele selbst Wirkung. Das Potential, das sich aus intelligenten Seelen in Kommunikation ergibt, produziert die Zivilisation. Miteinander zu teilen, einander zu haben und gemeinsam stark sein, gemeinsam Lösungen finden in teilweise Jahrhunderte langer Arbeit hat ein Weltwissen aufgebaut, das erstaunlich, aber auch gefährlich ist. Musik und Kunst ist durch den Ausdruck von Seele und Geisteswelt ein Faktum für sich, dass zum Menschenleben essentiell dazugehört.

Das Böse ergibt sich meines Erachtens in erster Linie aus dem Horizont, den man hat. Ein völliger Egoist ist für jeden gefährlich, allerdings in geringeren Ausmaß, weil einer alleine nicht viel Schaden anrichten kann. Terroristen und andere Verbrecherbanden sind gemeinsam schon gefährlicher. Sie haben einen Horizont, der nur ihre eigene Sache umfasst, untereinander sind sie meist gut und hilfsbereit, aber der Rest der Welt wird bekämpft. Nationalisten sind noch gefährlicher, einfach weil sie durch die Größe ihrer Nation mehr destruktive Möglichkeiten haben. Im Kalten Krieg wurde es dann am gefährlichsten, weil es da nur noch 2 Lager gab, mit entsprechenden Möglichkeiten an Produktivität, die in Waffentechnik investiert werden konnte.

Die Fähigkeit zur Gemeinsamkeit macht zwar stark, aber genau das ist das Problem. Der Krieg findet dann weiter draußen statt, am Rand der jeweiligen Gemeinschaft, und wird entsprechend der Größe der Gemeinschaft immer gefährlicher. Erst wenn die Mehrheit der Menschen einen Horizont hat, der den ganzen Planeten als Gemeinschaft begreift, wird es wohl endlich besser werden mit der Destruktivität der Zivilisation. Das Böse kann sich dann ins Privatleben zurückziehen. Konflikte mit der Liebe z.B. gibt es da immer noch genug. Ich befürchte nicht, dass Weltfrieden langweilig würde.

Das Böse in der Geisteswelt zu suchen, ist meine Erachtens nicht erforderlich. Wenn man der Seelenexistenz nicht zu viel Geistesanteil zuspricht, kann die biologische Seite der Seele ohne weiteres als Quelle des Bösen herhalten. Der Überlebenskampf in der Natur ist voll von Maßnahmen, die moralisch gesehen als böse gelten müssen. Früher dachte man ja, dass die Seele komplett zu einer Geisteswelt gehört, da musste man dann auch die bösen Anteile der Seele in der Geisteswelt ansiedeln, was dann bis zur Hypothese von bösen Göttern führte. Insbesondere dieses ist für mich ein starkes Argument, die Religionen für veraltet zu halten.

Ich sehe die Seele als Mischwesen aus biologischer Komplettsteuerung eines Individuums und zugleich als Teil einer kosmischen Geisteswelt. Das erscheint mir im Lebenskampf als gut praktikabel, damit kann man fast alles erklären, es ist als Perspektive attraktiv und mir irgendwie plausibel. Psychische Krankheit würde ich in diesem Zusammenhang eher als Fehlfunktion des biologischen Systems betrachten, Krankheiten in der Teilhabe an der kosmischen Geisteswelt kann ich nicht sinnvoll einordnen. Nach meiner Erfahrung mit psychisch Kranken und mit psychischen Krankheiten kann Geist an sich als Anteil an einer Geisteswelt nicht krank sein.

So oder so, ich muss sehen wie ich durch das Leben komme. Meine Bewegung erfordert Entscheidungen, ich muss die Sachverhalte einschätzen, Lösungen finden und handeln. Eine Geisteswelt kann mich auf gute Ideen und Lösungen bringen, aber ich kann nicht einfach ungeprüft Eingebungen folgen, das führt erfahrungsgemäß nicht zum Ziel, höchstens in die Psychiatrie. Von daher entbindet mich der Geistesanteil im Seelenleben nicht davon, zu verstehen womit ich es zu tun habe, und zu verantworten was ich unternehme.

Ich muss sehen, was wirkt, und gucken, wie es mir dabei geht. Den Wert meines Lebens muss ich allerdings nicht immer verstehen, es genügt oft ihn zu fühlen. Der Wert, den ich mir selber gebe, ist meine Sache. Mit dem Wert, den andere mir geben, muss ich mich nicht auseinandersetzten, wenn ich dazu keine Lust habe. Kritik und Wertschätzung kann ich gebrauchen, aber das Urteil von Ideologen wie Nazis, Zeugen Jehovas oder Kommunisten kann ich ignorieren.

Die Mitwirkung an der Zivilisation kann Spaß machen, es gibt auf dem Gebiet noch viel zu tun. Letztlich muss alles mal ausprobiert werden, nur so kommen wir wirklich zu Ergebnissen. Die großen und kleinen Katastrophen können schmerzhaft sein, aber unser Verstand ist begrenzt, und wir kommen nicht drum herum, zu testen, was wir uns so denken. Der Stand der Zivilisation ist auch meine Grundlage, keiner kann bei null anfangen. Und doch ist die Weltkultur heute so vielfältig, dass es eine ganz persönliche Mischung wird, was ich mir aus dem Angebot an Kultur zusammenstellen muss. Es gibt hier heutzutage ein Überangebot an Meinungen in den Medien, dass es sinnvoll wird, dort gut dosiert hinzuschauen. Wenn man täglich Fernsehdiskussionen sieht und Zeitung liest, kann es passieren, dass man die Informationsmenge gar nicht mehr vernünftig verarbeiten kann. Eine sorgfältige Auswahl, was man im Fernsehen sehen will und welche Bücher man liest, ist hier wichtig.

Das Miteinander in kleinem Rahmen fördert die Auseinandersetzung mit sich und der Welt dann schon eher. Es geht auch um uns selbst, und um Beziehung, nicht nur um die beste Sicht auf die Welt. Verbundenheit in der Auseinandersetzung ist ein Faktum, das einen Wert für sich hat. Verbundenheit kann über die Zeiten stattfinden. Sokrates kann mein Freund werden, wenn mich seine Ideen begeistern, noch nach Jahrtausenden. So schafft Kommunikation Verbindungen, die in die Geisteswelt hineinzureichen scheinen. Die Neugier wird oft zur stärksten Motivation des Menschen, um neues Wissen zu erlangen sind wir bereit, an riesigen Aufgaben mit einem zeitlichem Horizont von Jahrtausenden mitzuwirken, auch wenn wir selbst maximal nur eine Kleinigkeit dazu beitragen können. So wird die Zivilisation selbst zu einem bedeutenden Arbeitgeber, die meiste Arbeit an ihrer Weiterentwicklung machen wir aus eigenem Antrieb, meistens ohne Bezahlung und ohne selbst davon materiell zu profitieren.

Dieser Antrieb, am Wissen der Menschheit zu arbeiteten, ist ein Phänomen, das meiner Ansicht aus dem Geistesanteil der Seele kommt. Der geistige Horizont lässt uns unmittelbar teilhaben am Kosmos selbst, so kann Neugier zur stärksten Kraft in uns werden. Der Humanismus bleibt dann hoffentlich als Konsequenz geistig motivierter Erfindungsarbeit maßgeblich, die Erfahrung scheint das nahe zu legen. Ausnahmen davon gibt es, so manche Ideologie war vielleicht mal gut gemeint, kann aber nicht humanistisch genannt werden. Nach viel Schmerz und Leid wird sie dann am Ende aber doch verworfen, wenn wirklich klar wird, dass sie so nicht funktioniert.

Eine Seelenwelt ohne jeden Geistesanteil finde ich auf jeden Fall trostlos. Dann fehlt das wirklich Gute, dann fehlt die Dynamik des Kosmos im eigenen Leben. Die Konsequenz konsequenter Geistlosigkeit sind Automaten, die um Ressourcen konkurrieren, ohne jeden Sinn gefangen im eigenen Nervensystem. Gesteuert von instinktiven Emotionen verfolgen wir dann nichts anderes als unsere biologische Reproduktion, insbesondere im Kampf gegen die eigenen Artgenossen. Dann fressen die Starken die Schwachen, was sonst passiert, passiert nur nebenbei. Was dann dabei am Ende herauskommt, ist dem Zufall überlassen und gehört gar nicht zu den Intentionen der Beteiligten. Die Reproduktion allein treibt sie an, die Vernichtung der Welt ist das Ergebnis. Die menschlichen Möglichkeiten haben einfach dieses Ergebnis, wenn der Mensch nicht über sich hinauswächst.
(Tobias Jeckenburger)