www.introspektiva.de - Die Wirklichkeit psychischer Krankheiten - Subjektivität als Maßgabe und Menschenrecht - ein Buchprojekt vom KLuW e.V.

Meine Kommentare auf scilogs.spektrum.de 2019/05 (T.J.)


Kommentar vom 29.05.2019 23:36 auf
https://scilogs.spektrum.de/quantenwelt/der-strom-der-erkenntnis/

@Gemeinnützigkeit

Mag das CERN auch keine Gewinne abwerfen, so sorgt der Betrieb dann doch für die Gehälter der eigenen Angestellten.

So wird im Sozialen Bereich, z.B. im Betreuten Wohnen für psychisch Kranke, jede Menge Geld verdient, dass dann unter den Angestellten als Arbeitslohn verteilt wird. Hier wird nur kein Betriebsgewinn von den Einrichtungen erwirtschaftet. Das finanzielle Interesse der Mitarbeiter sorgt dennoch dafür, dass sich die Mitarbeiter z.B. um mehr Umsatz bemühen, und gerne ihre Klienten mit mehr Stunden betreuen, als wie das nötig wäre.

So würde ich dann auch beim CERN damit rechnen, das die Mitarbeiter dort schon auch mal gucken, wie sie ihren Arbeitsplatz behalten können.

Das heißt jetzt nicht, dass die keine gute Arbeit machen. Ist im sozialen Bereich auch meistens gute Arbeit, nur manchmal mehr als nötig.



Kommentar vom 27.05.2019 14:24 auf
https://scilogs.spektrum.de/quantenwelt/der-strom-der-erkenntnis/

@Welträtselprivileg

Forschung, die die Menschen neugierig macht, ist natürlich eher interessant, als das, was die Techniker gut brauchen können. So erklärt sich das Übergewicht der Welträtsel in den populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen.

Sollen die Physiker forschen, was man technisch nutzen kann. Das macht ja einen gewissen Sinn. Aber den großen Überblick, die Kosmologie und Lösungsmöglichkeiten für die Rätsel und Erfordernisse der menschlichen Existenz, das bekommt man so weniger heraus. Wenn immer nur Regelmäßigkeiten erforscht werden, weil sie gut zu den praktizierten Methoden passen, wird man auch nur Ergebnisse über den regelmäßigen Teil der Wirklichkeit herausbekommen. Von daher zurückzuschließen, das die Welt nur aus Regelmäßigem besteht, das erscheint mir als Unsinn.

In der Praxis hat das auch Auswirkungen. Zum Beispiel der biologische Anbau in der Landwirtschaft lebt davon, dass man sich gut an die natürlichen Möglichkeiten anpasst, guten Kompost herstellt und damit in der Lage ist einen gesunden Boden herzustellen, der im Laufe der Jahre immer besser wird, und nicht wie in der konventionellen Landwirtschaft über die Jahre immer humusärmer wird. Die viele Arbeit der Chemiker an Giften und an Mineraldünger führt nicht zum Ziel. Das Erfassen und Anerkennen der gesamten ökologischen Realität führt zum Ziel.

Die Forschung an Solarzellen und Akkus ist sicher wichtig und wegweisend. Aber an der Tatsache, dass es eine Riesenverschwendung ist, mit 1,5 t schweren Fahrzeugen in der Regel 75 kg Fracht zu transportieren, ändern Elektroautos nichts. Da gucken die Techniker nicht nach. Hauptsache Autos verkaufen. Die aufstrebenden Grünen wird man daran messen können, ob sie dieses Spiel mitmachen und Prämien für Elektroautos aus Steuergeldern zahlen, oder ob sie dafür sorgen, dass in den Städten schnelle und sichere Radwege gebaut werden. Das wäre dann schneller und gut finanzierbarer Klimaschutz.

Die Forschung an neuen Antidepressiva gegen den zunehmenden Burnout ist sicher nicht überflüssig. Aber hier muss eher die soziologische Ursache angegangen werden, und der Druck aus dem Arbeitsmarkt genommen werden, z.B. durch die Abschaffung von Harz4.

Die starke Spezialisierung und der Fokus auf verkaufbare Ergebnisse bringt seine Probleme mit sich. Neben vielen praktischen Problemen fällt auch eine Integration der spirituellen Dimensionen des Menschenlebens praktisch aus. Die einzelnen Disziplinen wie Medizin, Biologie und Physik arbeiten einfach weiter daran, die mathematisch fassbaren und regelmäßigen Aspekte zu erforschen. Die Wirklichkeit der gesamten Existenz bleibt unbeachtet.

Wer sich dafür interessiert, kann sich Religionen zuwenden, und ist dann dem Gegenteil ausgesetzt, dass reihenweise Spekulationen zu Dogmen erklärt werden, was dann auch nicht weiter führt. Was bleibt, ist kritisch zu sein und sich mit dem zu befassen, das dann doch Wirklichkeit ist. In der Praxis eine Gesamtschau zu wagen, die sich im Rahmen des einigermaßen Verstehbaren bewegt. Da kann auch Populärwissenschaft weiterhelfen, finde ich.



Kommentar vom 05.05.2019 15:48 auf
https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/was-bedeutet-der-regenbogen-in-physik-und-religion/

@Recht

Ich will mich hier nicht für die Toleranz für kriminelle religiöse Praktiken einsetzen, was immer das sein kann. Unser Rechtssystem beruht auch auf christlichen Werten, und mit diesem Rechtssystem bin ich schon recht zufrieden, wenn auch hier noch Verbesserungen möglich sind. Viele Elemente des modernen Rechts sind aber aus Vernunftüberlegungen heraus entstanden, und haben mit christlich nicht viel zu tun.

Zu Bedenken gibt mir auch, dass viele moderne Errungenschaften dann doch eher gegen den Widerstand der Kirchen durchgesetzt wurden. Z.B. Scheidungsrecht, Empfängnisverhütung, Gleichberechtigung der Frau, Abtreibungsrecht, Homoehe und Lesbenehe. In historischen Zeiten, soweit ich weiß, auch Religionsfreiheit, Gewerkschaften, allgemeines Wahlrecht und Teile der Sozialgesetzgebung.

Soweit die Kirchen heute ihren Frieden damit gemacht haben, stört mich das dann weniger. Aber eine weit gefasste Religionsfreiheit ist mir wichtig. Sollen die Menschen wirklich glauben was sie wollen, solange sie dabei nicht kriminell werden, gehört das meiner Ansicht nach zur Freiheit dazu.

Insbesondere die Personifizierung der Geisteswelt brauchen viele Menschen gar nicht, und sich hier selbst ein Urteil zu bilden, ist ein Menschenrecht. Intoleranz von Kirchen, die sich für die einzig Wahre halten, machen immer noch dicke Probleme. Andersgläubige als Ungläubige hinzustellen, die es zu bekehren oder sonst zu beseitigen gibt, brauchen wir wirklich nicht.



Kommentar vom 05.05.2019 13:41 auf
https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/was-bedeutet-der-regenbogen-in-physik-und-religion/

@Toleranz

Es hört sich ja schon gut an, dass jeder seine eigene Beziehung zu Gott finden darf. Ist denn damit auch gemeint, dass ganz andere Götter, oder gar keine Götter auch mit zu den tolerierbaren Glaubensrichtungen gehören? Immerhin gibt es in meiner Heimatstadt Dortmund einen Arbeitskreis der Abrahamsreligionen. Als ich davon das erste mal hörte, fühlte ich mich gleich ausgegrenzt.

Das Erste Gebot war doch: „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“ Das ist für viele Menschen ein echtes Problem.

Wer hier eine alleinige Toleranz innerhalb der Gottesgläubigen meint, müsste sich ja dann nicht wundern, wenn er auch auf massiven Widerstand stößt. Der personifizierte Gott der Abrahamsreligionen hat eben nicht nur Freunde. Zu diesen Feinden gehören manche Rechtsradikale, aber auch unter vernünftigen Menschen findet sich reichlich Ablehnung der Gottesidee.

Was ist mit den vielen komplett Ungläubigen? Ganz ohne eigene spirituelle Erfahrungen und ohne von Kind auf erzwungene Religion strickt sich der Mensch gerne einen radikalen Materialismus. Das muss ich respektieren, weil diese Menschen anders kaum können, auch wenn ich die Dinge ganz anders sehe. Und was ist mit der Sichtweise der sogenannten Naturreligionen? Gottlose Heiden, die man am besten sofort bekehrt oder eben hinrichtet? Das wurde früher im Namen der religionsübergreifenden Gottesidee so praktiziert, da waren sich die Konfessionen mal einig.

Der deutsche Rechtsstaat liefert die Freiheit der Religionen im erweiterten Sinne zur Zeit auf jeden Fall. Aber es gibt durchaus Staaten, die hier weniger tolerant sind, sich aber selbst für Rechtsstaaten halten. Wie sieht die Toleranz im modernen Russland oder gar der Türkei aus? Und wie in den USA, wer hier auf das erste Gebot pfeift, könnte Ärger bekommen. Wenn nicht vom Staat direkt, dann doch von radikalen Christen.

Was den Regenbogen betrifft: in der Natur vermischen sich die Farben des Regenbogens schnell wieder, und die Welt bleibt dabei bunt. Eine Wiedervereinigung der Religionen ist z.Z. nicht zu erwarten, da wird es eher immer bunter. Oder gibt es doch immer mehr Menschen, die auf der Suche sind nach einem vernünftigerem Umgang mit der spirituellen Dimension des Lebens? Die sich in einer bunte Welt jenseits aller Regenbögen zurechtfinden wollen? Die auf der Suche sind nach Konzepten, die über die Gottesidee hinausgehen?



Kommentar vom 03.05.2019 13:52 auf
https://scilogs.spektrum.de/quantenwelt/die-symmetrie-der-bewegung/

@Golzower 03.05.2019 11:56

„Die Quantenüberlagerungen der aktuellen Prozesse der Nervenzellen im menschlichen Gehirn sind ebenso selbst informatisch intelligent...“
Hier habe ich mich unklar ausgedrückt, ich meinte:
„Die Quantenüberlagerungen der aktuellen Prozesse innerhalb der Nervenzellen im menschlichen Gehirn sind ebenso selbst informatisch intelligent...“

Den Gang der Informationsverarbeitung im Gehirn will ich nicht anzweifeln, soweit dieser bekannt ist. Ich vermute hier nur eine zusätzliche Dimension des Bewusstseins.

Meine Idee, dass der Überlagerungszustand in der Quantenwelt ein versteckter informatischer Prozess ist, ist in der Tat etwas esoterisch, wenn auch nicht in Gewinnabsicht gedacht.



Kommentar vom 01.05.2019 15:25 auf
https://scilogs.spektrum.de/quantenwelt/die-symmetrie-der-bewegung/

@Bote19 “Was wäre denn eine konkrete Alternative zu der gegenwärtigen Systematik in der Physik?”

Was die Physik des Mikrokosmos angeht wäre meine alternative Idee, dass der Überlagerungszustand in der Quantenwelt ein versteckter informatischer Prozess ist. Der konfiguriert sich seiner Konstruktion nach in die bekannten Wahrscheinlichkeitswellen, bis er gemäß den dort vorhandenen Wahrscheinlichkeiten zusammenbricht und die messbaren physikalischen Fakten produziert. Dieses geschieht aber nicht ganz zufällig, sondern die Informatik des vorherigen Überlagerungszustandes ist fähig, auch gezielte Zufälle zu realisieren.

Dafür verknüpft sich dieser informatische Prozess mit den Überlagerungszuständen in seiner räumlichen und zeitlichen Umgebung, und kann sich komplex konfigurieren und detaillierten Einfluss auf das Geschehen nehmen. So kann das Lebens und alles, was damit zusammenhängt, durch koordinierte gezielte Zufälle unterstützt und verbessert werden.

Um weiteren Anforderungen zu genügen, findet in der gesamten lokalen Gegenwart ein erweiterter informatischer Prozess statt, der sich umfangreich mit Gegenwart und Zukunft befasst und einem Bewusstsein gleich kommt. Dieses ist das von mir schon öfter angesprochene kosmische Bewusstsein.

Die Quantenüberlagerungen der aktuellen Prozesse der Nervenzellen im menschlichen Gehirn sind ebenso selbst informatisch intelligent, und bilden zusammen mit dem kosmischem Bewusstsein ein lokales Bewusstsein, das in die personenübergreifende Bewusstseinsstruktur der Umgebung eingegliedert ist. Das ist dann die Gegenwart des menschlichen Bewusstseins. Das gilt genauso für andere Säugetiere, deren Bewusstsein aber gemäß ihrer Anatomie etwas anders aussieht. Hier ist auch ein konkreter Ort für direkte Begegnungen von Seele zu Seele sozusagen, auch über die Grenzen der Spezies hinweg.

Das kosmische Bewusstsein bestimmt, wie gesagt, wesentlich, was aus den zukünftigen Möglichkeiten zur Gegenwart wird, und diese konkret gewordene Gegenwart baut dann die allgemeine Weltvergangenheit auf. Die Vergangenheit ist wohl eine Art Archiv von allem was je passiert ist, und alle Zukunft wird nach und nach auf diese Weise in dieses Archiv eingehen. Dass da soweit wie möglich etwas Gutes hereinkommt, ist dann wohl auf die Dauer der Sinn des Universums.

Als biologische Einzelwesen haben wir noch das Privileg, dass wir zu Lebzeiten in unserem Gehirn ein (Lern-)Gedächtnis aufbauen, mit dessen Hilfe wir aus uns heraus schon intelligent sein können. Die kosmische Seite der Existenz unterstützt uns zusätzlich und macht so ein Menschenleben erst richtig interessant. Wobei ein Leben als Huhn oder Wolf auch seine Reize hat. Die Sterblichkeit bleibt uns nicht erspart, aber immerhin bleibt unser gelebtes Leben im Archiv von allem, was je passiert ist, erhalten und im kosmischen Bewusstsein lebt ein Teil von uns ohnehin weiter, schließlich sind wir die ganze Zeit auch ein Teil davon.

Das kosmische Bewusstsein als Gegenwartsgeist, wovon wir mit unserem lokalem Bewusstsein ein Teil von sind, ist ein zentrales Element im allgemeinen Ablauf des gesamten Kosmos, sozusagen der ewige Prozess des Seins selbst. Das Archiv der Vergangenheit bleibt wie ein erstelltes Kunstwerk zurück, und bildet gleichzeitig die Basis für die Überlagerungszustände der prozesshaften informatischen Gegenwart.

Insgesamt würde ich sagen, das muss nicht so wie beschrieben sein, kann aber vielleicht so sein. Und das müsste auch verifizierbar bzw. falsifizierbar sein, ja nachdem wie es sich tatsächlich verhält.

In welchen Situationen gezielte Zufälle mit messbarer Regelmäßigkeit auftreten, untersucht mit gewissem Erfolg bereits seit Jahrzehnten die Parapsychologie. Sehr aufschlussreich stelle ich mir aber Supercomputersimulationen des Konnektoms von Säugetieren vor. Sollte das Wachbewusstsein ohne geistige Unterstützung nicht funktionstüchtig sein, wird man hier die Gelegenheit haben, meine Hypothese zu testen.

Dann bräuchte man die Verwendung von quantenphysikalischen Zufallszahlen für die enthaltenen Zufallsprozesse des simulierten Gehirns. So kann der kosmische Geist dazukommen und seine Synthese mit dem hier simulierten Gehirn herstellen, und das ganze funktioniert dann hoffentlich genau so wie zuvor die Labormaus, aus dessen Konnektom hier die Simulation erstellt wurde.

Hier hätte man künstliches Leben erschaffen, mit Seele sogar. Warum nicht? Wenn man in Zukunft sowieso dabei ist, mit simulierten Konnektomen zu arbeiten, sollte man das hier unbedingt mal ausprobieren.

Eigentlich bin ich nur auf der Suche nach guten Erklärungen für spirituelle Erfahrungen aller Art, aber wenn es sich tatsächlich so verhält, dass der Überlagerungszustand in der Quantenwelt ein versteckter informatischer Prozess ist, dann kann man wohl noch mehr damit anfangen.



Kommentar vom 01.05.2019 14:03 auf
https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/antisemitisches-manifest-poway-analyse/

@etablierte Medien

Was heißt hier eigentlich Pressefreiheit? Das ist die Freiheit der Presse, zu schreiben was sie will. Die öffentlich rechtlichen Fernseh- und Rundfunkprogramme sind wohl in der Hand von Staat und Kirche, und dementsprechend auch ihre Inhalte. Die Privatsender und alle Printmedien sind im wesentlichen von einigen wenigen Medienhäusern kontrolliert.

Hier kann nicht jeder Journalist senden und schreiben was er will. Neben einer guten Kontrolle, dass hier keine krassen Unwahrheiten verbreitet werden, gibt es aber wohl auch eine gewisse Kontrolle über Inhalte, die zwar wahr und fürs Publikum hochinteressant sind, aber von Seiten der Leitung doch unerwünscht sind.

Das führt insgesamt zu einer hohen Qualität an Verlässlichkeit, aber auch dazu, dass manche unerwünschte Themen und Perspektiven in den etablierten Medien nicht zu finden sind. Z.B. dass der Zuzug von Ausländern mit einem erhebliche Nachteil für weniger Qualilfizierte einhergeht, die in ihrer ohnehin prekären Situation auf dem Arbeits- und dem Wohnungsmarkt eine Menge Konkurrenz bekommen. Während Arbeitgeber und Immobilienbesitzer nur profitieren können.

Einschränkungen der Pressefreiheit wie in Ungarn oder dem Medienstreit in den USA sind wohl erstmal ein Effekt, dass hier eine ganz neue Art von Regierung in Konflikt mit den Medien gerät, die eher noch unter der Kontrolle der Vorgängerregierungen stehen. Das fällt dann auf. Wenn Regierung und Medien sich seit Jahrzehnten gewohnheitsmäßig gegenseitig unterstützen, fällt das eben kaum noch auf.

Das Internet schafft hier Abhilfe. Das Problem damit ist aber, dass es der Mediennutzer zwar gewohnt ist, dass in den etablierten Medien viele Themen unterschlagen werden, aber nicht, dass massiv und dreist gelogen wird. Wenn er dann genau damit im Internet konfrontiert ist, mag der Nutzer das nicht für möglich halten. Hier muss man immer wieder drauf hinweisen, dass im Internet vollkommen unkontrolliert jeder jeden Humbug schreiben kann, der ihm einfällt, selbst wenn es kriminell wird. Wer nur auf der Suche nach clicks ist, muss krassen Mist schreiben, das fällt mehr auf. Wer echt in die Irre führen will, hat echte Chancen.

Ich hoffe, dass sich in Zukunft dieses Problem dadurch wieder entschärft, dass der Nutzer eben bald aus wachsender Erfahrung damit stets auch mit dreisten Lügen rechnet. So wie man lernt, Werbung rechts und links und mitten auf dem Bildschirm wie z.B. auf spektrum.de oder die Spams im Mailpostfach zu ignorieren.

Inwieweit sich die großen Datensammler an der Radikalisierung im Internet beteiligen, weiß ich leider nicht. Die Macht, Meinungen, die in ihrem Sinne sind, zu fördern, haben sie aber in jedem Fall. Und die Möglichkeit, dass sich die Datensammler dafür bezahlen lassen, dass sie bestimmte Meinungen fördern, die besteht auch. Vielleicht ist das ein wesentlicher Teil des Problems, ich weis es nicht.